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Veröffentlicht am: 22.02.2021 um 08:28 Uhr:

Fotografie: Tipps für Fotoreisende (Wachau)

Der Fotograf Rainer Mirau hat in der ColorFoto einige Reisetipps für die Fotoreise in die Wachau genannt...

» Die nachfolgenden Tipps basieren auf den persönlichen Erfahrungen des Fotografen dieses Beitrags (Rainer Mirau). Für die Richtigkeit der gemachten Angaben können wir [Anm.: ColorFoto-Redaktion] trotz sorgfältiger Recherche nicht garantieren bzw. irgendeine Haftung übernehmen.

Vorbereitung
Wie vor jeder Reise überlege ich mir, wo ich zum Auf- bzw. Untergang der Sonne sein möchte.
Wegen der großen jahreszeitlichen Unterschiede sind allgemeingültige Empfehlungen nicht möglich.
Tendenziell ist das Nordufer attraktiver, da dort die nach Süden geneigten Weinterrassen liegen.


Anreise/Mobilität
Zwischen den Orten Melk und Krems gibt es auf einer Länge von 30 km keine Brücke über die Donau. Deshalb ist es wichtig, vorab darüber nachzudenken, ob man sich am Nord- oder Südufer bewegen möchte. Es gibt zwar kleine Fähren für PKW und Fahrrad [...], aber diese sind vor allem in der Hauptsaison schnell überbesetzt.


Übernachtung
Die Wachau ist hervorragend auf Touristen eingestellt. Pensionen und Hotels findet man allerorten und abgesehen von der Hauptsaison im Hochsommer wird man immer ein Zimmer für die Nacht finden. Wenn man ein Auto hat, kann man zwischen Krems und Melk Quartier beziehen; dann erreicht man in weniger als einer halben Stunde Fahrt jeden Punkt in der Wachau.


Klima/Reisezeit
Die beste Zeit, die Wachau zu besuchen, ist von Mitte April bis Ende Oktober. Highlight im April ist die Marillenblüte, die allerdings stark von der Witterung abhängig ist. Sie kann bereits Anfang, aber auch erst Mitte April beginnen, und ihr Höhepunkt dauert nur ein paar Tage. Häufig verkürzt Wind das Schauspiel zusätzlich, da er die Blütenblätter rasch von den Bäumen wehen kann. Um eine möglichst große Auswahl an Motiven zu haben, empfehle ich, frühestens Ende Mai anzureisen - dann zeigen die Weinstöcke bereits kräftiges Grün, und die charakteristischen Weinterrassen sind gut erkennbar.


Equipment
Vom Weitwinkel bis zum Tele-Objektiv kommt bei mir alles zum Einsatz. Mit einer langen Brennweite ab 150 mm lässt sich schön das Muster der parallel verlaufenden Weinreben herausarbeiten. Ein Weitwinkel ist ein Muss, um die Gesamtheit einer Landschaft einzufangen. Ein möglichst hoch ausziehbares Stativ ist sinnvoll, wenn man über die Weinreben hinaus fotografieren möchte. Wenn genug Licht vorhanden ist, halte ich das ausgefahrene Stativ über meinem Kopf senkrecht in die Höhe und löse mit Selbstauslöser aus, so komme ich auf eine Höhe von annähernd drei Metern. «


Quelle: Profifotograf Rainer Mirau in ColorFoto 4/2017

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