Veröffentlicht am: 26.05.2026 um 19:19 Uhr:
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Gesundheit: Mehr Power fürs Gehirn - Einsamkeit
» Studien zum Corona-Lockdown zeigen: In der Einsamkeit verschlechterte sich bei vielen die kognitive Leistungsfähigkeit. "Das betraf im Wesentlichen das Gedächtnis, das Multitasking und die Aufmerksamkeit", resümiert Macedonia. Das bedeutet: Wer sein Hirn fit halten will, muss Beziehungen pflegen. Die sogenannten Mandelkerne verarbeiten Emotionen, die mit sozialem Verhalten zu tun haben. Der Nucleus accumbens, ein Kern in der Tiefe unseres Gehirns, produziert Belohnung, wenn wir uns etwa mit Freunden treffen, sie einladen, für sie kochen. Körperkontakt und Kuschelhormone gibt's bei Facebook, TikTok oder WhatsApp nicht. Deshalb sind soziale Medien kein Ersatz für echte Freunde.
Buchtipp: Dr. Manuela Macedonia - Wellness für das Gehirn - edition a, 208 Seiten, 25 € «
Quelle: Kai Riedemann in der HÖRZU vom 12. April 2024