Veröffentlicht am: 22.11.2025 um 19:44 Uhr:

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Gesundheit: Kann Gürtelrose jeden treffen?

Gefährdet sind fast alle. Eine Erkrankung quält die Betroffenen meist sehr

» Brennende Bläschen auf der Haut sind typisch für eine Gürtelrose (Herpes Zoster). Der Ausschlag ist meist streifenförmig und zeigt sich nur auf einer Körperhälfte. Die gute Nachricht: Nicht jeder erkrankt daran. Die schlechte: Fast alle Menschen sind potenziell gefährdet. Denn wer Windpocken hatte, trägt den Krankheitserreger, das Varizella-Zosten-Virus, für immer in sich: Dieses kann später eine Gürtelrose hervorrufen. Das passiert bei etwa jedem dritten Erwachsenen einmal im Leben.

Die Viren ruhen nach einer Windpockeninfektion in Nervenknoten im Rückenmarksbereich. Ist das Immunsystem geschwächt, etwa durch Krankheit oder Stress, können sie noch Jahrzehnte später wieder aktiv werden und entlang der Nerven an die Hautoberfläche wandern: Das führt zu den Bläschen. Da die Abwehr im Alter an Kraft verliert, haben Senioren ab 60 ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Ihnen rät die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Impfung mit einem Totimpfstoff (Shingrix). Wer unter einer chronischen Erkrankung oder Immunschwäche leidet, sollte sie bereits ab 50 erwägen. Der Impfstoff ist gut verträglich und wir zweimal im Abstand von zwei bis sechs Monaten verabreicht. Danach besteht ein Schutz von rund 90 Prozent, der laut Hersteller über zehn Jahre wirksam ist. «


Quelle: HÖRZU vom 20. Dezember 2024

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