Veröffentlicht am: 09.01.2026 um 19:35 Uhr:

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Gesundheit: Warum schmerzen meine Gelenke?

In den Wechseljahren werden selbst einfache Bewegungen zur Belastung. Diese Strategien helfen dagegen

» Ein Leben lang hat im Alltag nichts wehgetan. Und jetzt mit Ü50 schmerzen plötzlich die Gelenke - ganz ohne Belastung. Das kann bei Frauen an den Wechseljahren liegen, bedingt durch den Östrogenabfall. Zum einen regt das Hormon die Durchblutung an und fördert so die Aufnahme von Flüssigkeit ins Gewebe. Zum anderen unterstützt Östrogen die körpereigene Kollagenproduktion. Dieses Strukturprotein ist ein entscheidender Bestandteil von Sehnen, Bändern und Knorpeln in den Gelenken. Sie sollen eigentlich dafür sorgen, dass Bewegungen reibungslos ablaufen. Doch durch das Östrogendefizit werden sie dünner und verlieren an Elastizität. Dadurch sind sie weniger belastbar und anfälliger für Schäden.

Etwa fünf von zehn Frauen bekommen deshalb Schmerzen in den Wechseljahren. Ihre Gelenke fühlen sich steif an und schwellen an. Typischerweise treten die Beschwerden morgens nach dem Aufstehen oder nach langem Sitzen besonders intensiv auf. Häufig im Rücken, in den Knien oder Händen. Regelmäßiger moderater Sport wie Aquagymnastik, Walking oder Radfahren kann Beschwerden lindern oder vorbeugen. Er regt die Produktion von Gelenkflüssigkeit an, verbessert die Knorpelernährung und versorgt Knochen sowei Bindegewebe mit Nährstoffen. Eine Kost mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Nüssen und Omega-3-Fettsäuren aus fettem Seefisch kann zudem Entzündungen vorbeugen. «


Quelle: HÖRZU vom 10. Oktober 2025

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