Veröffentlicht am: 09.05.2026 um 10:06 Uhr:

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Gesundheit: Kassenbon im Fleischbeutel? Warum das keine gute Idee ist

Schnell noch den Bon zur Wurst oder zum Hackfleisch legen? Was praktisch erscheint, kann hygienisch und gesundheitlich problematisch sein – und sollte besser vermieden werden.

» An der Fleischtheke geht es oft schnell: Bestellung aufnehmen, Ware eintüten, bezahlen – und der Kassenbon landet manchmal direkt im Beutel zur Wurst oder zum Gehackten. Doch genau hier lohnt sich ein genauer Blick, denn diese scheinbar harmlose Gewohnheit birgt einige Risiken.

Warum Kassenbons nicht zu Lebensmitteln gehören

Die meisten Kassenbons bestehen nicht aus gewöhnlichem Papier, sondern aus sogenanntem Thermopapier. Dieses ist mit speziellen Chemikalien beschichtet, die durch Hitzeeinwirkung sichtbar werden – so entsteht der Druck auf dem Beleg.

Problematisch dabei: In dieser Beschichtung können Stoffe wie Bisphenol A (BPA) oder ähnliche Verbindungen enthalten sein. Diese gelten als hormonell wirksame Substanzen, die unter anderem die Gesundheit beeinträchtigen können.

Wichtig ist dabei: Diese Chemikalien sind nicht fest im Papier gebunden. Sie können sich lösen, an der Haut haften und so in den Körper gelangen.

Kontakt mit Lebensmitteln: ein unnötiges Risiko

Gerät ein Kassenbon direkt in Kontakt mit offenen Lebensmitteln – etwa Wurst, Fleisch oder Hack – kann es theoretisch zu einer Übertragung dieser Stoffe kommen. Auch wenn konkrete Grenzwerte oder akute Gefahren nicht für jede Situation eindeutig definiert sind, gilt aus Vorsorgegründen: Lebensmittel und Thermopapier sollten nicht miteinander in Berührung kommen.

Besonders bei frischen, unverpackten Produkten wie Gehacktem ist Vorsicht angebracht. Diese Lebensmittel kommen ohne zusätzliche Schutzschicht aus – ein direkter Kontakt mit potenziell belasteten Oberflächen ist daher grundsätzlich ungünstig.

Hygiene spielt ebenfalls eine Rolle

Neben der chemischen Belastung gibt es auch einen ganz praktischen Hygieneaspekt:
Kassenbons gehen durch viele Hände – vom Kassierer bis zum Kunden. Sie liegen auf Theken, werden geknickt, eingesteckt oder fallen auf den Boden. Damit sind sie alles andere als hygienisch sauber.

Ein direkter Kontakt mit Lebensmitteln entspricht daher auch aus hygienischer Sicht nicht modernen Standards im Umgang mit frischer Ware.

Besser so: sichere Alternativen

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einfache Regeln beachten:

  • Kassenbon immer getrennt von Lebensmitteln aufbewahren (z. B. im Portemonnaie oder einer separaten Tasche)

  • Bon nicht direkt in Lebensmittelbeutel legen

  • Nach Kontakt mit Thermopapier möglichst die Hände waschen – besonders vor dem Essen

  • Wenn möglich, digitale Belege nutzen

Fazit

Einen Kassenbon einfach zur Wurst oder zum Hackfleisch in den Beutel zu legen, ist keine gute Idee. Sowohl aus hygienischen als auch aus gesundheitlichen Gründen sollte Thermopapier niemals mit Lebensmitteln in Berührung kommen.

Der Aufwand, den Bon getrennt zu verstauen, ist minimal – der Gewinn an Sicherheit jedoch umso größer. «


Quelle: Dieser Artikel ist mit Hilfe von Copilot erstellt worden

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