Veröffentlicht am: 29.05.2026 um 15:09 Uhr:

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Gesundheit: Wie viel Sonnenschutz bieten Oberhemden und Blusen wirklich?

Viele Menschen verlassen sich im Alltag auf Kleidung als Sonnenschutz – doch wie wirksam sind klassische Oberhemden und Blusen tatsächlich? Der Vergleich mit Sonnenschutzmitteln zeigt: Der Schutz ist vorhanden, aber oft deutlich geringer als erwartet.

» Kleidung als natürlicher UV‑Schutz – ein Überblick
Kleidung ist grundsätzlich eine der effektivsten Barrieren gegen schädliche UV‑Strahlung. Sie bedeckt große Hautflächen und schützt zuverlässig – ohne dass sie, wie Sonnencreme, regelmäßig erneuert werden muss.
Die Schutzwirkung von Textilien wird mithilfe des sogenannten Ultraviolet Protection Factor (UPF) angegeben. Dieser Wert ist mit dem bekannten Lichtschutzfaktor (LSF) von Sonnencremes vergleichbar und beschreibt, wie viel UV‑Strahlung ein Stoff durchlässt.

Wie hoch ist der „LSF“ eines normalen Hemdes oder einer Bluse?

Alltägliche Kleidungsstücke wie Oberhemden oder Blusen bieten zwar Schutz, erreichen jedoch meist nur moderate Werte:

  • Helle, dünne Baumwollstoffe: etwa UPF 5–10

  • Dunklere oder dichter gewebte Varianten: teilweise höher, z. B. UPF 10–20 oder mehr

Das bedeutet konkret:

Ein typisches Sommerhemd blockiert zwar rund 90–95 % der UV‑Strahlung, lässt aber dennoch einen relevanten Anteil hindurch.

Im Vergleich zu Sonnencremes mit LSF 30 oder 50 ist dieser Schutz also deutlich geringer.

Warum schwankt der Schutz so stark?

Der UV‑Schutz von Kleidung hängt stark von Material und Verarbeitung ab. Entscheidend sind vor allem:

      Stoffdichte und Webart
      Je dichter ein Stoff gewebt ist, desto weniger UV‑Strahlung kann eindringen.

      Farbe
      Dunkle oder kräftige Farben absorbieren mehr UV‑Strahlen als helle Stoffe.

      Material
      Synthetische Fasern wie Polyester bieten oft besseren Schutz als leichte Naturfasern wie Baumwolle.

      Zustand der Kleidung
      Nässe, Dehnung oder Abnutzung können den Schutz deutlich reduzieren. Ein nasses Baumwollshirt kann seinen UPF sogar drastisch verlieren.

Vergleich: Alltagskleidung vs. UV‑Schutzkleidung

Spezielle UV‑Schutzkleidung ist gezielt dafür entwickelt, möglichst wenig Strahlung durchzulassen. Typische Werte:

  • Normales Hemd/Bluse: UPF 5–10

  • Verbesserte Alltagskleidung (dunkel, dicht): UPF 15–30

  • Spezielle UV‑Schutzkleidung: UPF 40–50+ (über 98 % der Strahlung blockiert)

Damit wird klar: Nicht jedes Kleidungsstück bietet automatisch einen hohen Sonnenschutz – auch wenn es die Haut bedeckt.

Fazit: Schutz ja – aber mit Einschränkungen

Oberhemden und Blusen leisten einen wichtigen Beitrag zum Sonnenschutz und sind im Alltag sinnvoll. Ihr Schutz entspricht jedoch häufig nur einem niedrigen Lichtschutzfaktor im Bereich von 5 bis 10.

Wer sich länger in der Sonne aufhält, sollte daher ergänzend auf folgende Maßnahmen achten:

  • Auswahl von dichter, dunkler Kleidung

  • Nutzung von zertifizierter UV‑Schutzkleidung bei längeren Aufenthalten im Freien

  • Kombination mit Sonnencreme auf unbedeckten Hautpartien

So lässt sich der Schutz deutlich erhöhen – ohne auf Komfort im Alltag verzichten zu müssen. «


Quelle: Dieser Text ist mit Hilfe von textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot erstellt worden

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