Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 19:13 Uhr:

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Bundesregierung: Deutschland stellt drei Millionen Euro zusätzlich für ukrainische Veteranen bereit

Deutschland will die Unterstützung ukrainischer Veteraninnen und Veteranen weiter ausbauen. Außenminister Johann Wadephul kündigte beim Internationalen Veteranenforum in Kyjiw zusätzliche drei Millionen Euro an. Neben medizinischer und sozialer Unterstützung soll vor allem die Rückkehr in das zivile und berufliche Leben erleichtert werden.

» Deutschland stellt weitere drei Millionen Euro für die Unterstützung ukrainischer Veteraninnen und Veteranen zur Verfügung. Das kündigte Bundesaußenminister Johann Wadephul beim Internationalen Veteranenforum am 24. August 2026 in Kyjiw an. Die Hilfen sollen dazu beitragen, ehemalige Soldatinnen und Soldaten langfristig in das gesellschaftliche und berufliche Leben zu integrieren.

Johann Wadephul würdigte in seiner Rede den Einsatz der ukrainischen Soldatinnen und Soldaten, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs ihr Land verteidigen. Viele von ihnen hätten zuvor zivile Berufe ausgeübt und seien erst durch den Krieg zu Soldaten geworden.

Die Folgen des Einsatzes endeten jedoch nicht mit der Rückkehr von der Front. Körperliche und psychische Belastungen, die Wiedereingliederung in das zivile Leben sowie der Wiederaufbau beruflicher und persönlicher Perspektiven stellten viele Veteraninnen und Veteranen vor große Herausforderungen.

Nach Vorstellung des Außenministers sollen ukrainische Institutionen eine zentrale Rolle bei der Versorgung übernehmen. Gleichzeitig gelte es, bestehende internationale und zivilgesellschaftliche Hilfsangebote besser aufeinander abzustimmen. Bereits bestehende Veteranenzentren und weitere Unterstützungsangebote müssten möglichst wirkungsvoll zusammenarbeiten.

Veteranen als wichtige Kraft für den Wiederaufbau

Johann Wadephul plädierte für einen umfassenden Ansatz, der Veteraninnen und Veteranen nicht außerhalb, sondern als festen Bestandteil der ukrainischen Gesellschaft versteht. Neben sozialer Fürsorge gehe es deshalb auch darum, ihre Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt und die zukünftige Entwicklung des Landes zu nutzen.

Gerade beim Wiederaufbau der Ukraine könnten ehemalige Soldatinnen und Soldaten nach Einschätzung des Ministers eine wichtige Rolle übernehmen. Darüber hinaus seien sie für die militärische Reserve und die demokratische Widerstandsfähigkeit des Landes von Bedeutung.

Deutschland wolle die Ukraine deshalb nicht nur bei der unmittelbaren Betreuung von Veteraninnen und Veteranen unterstützen. Ziel müsse es auch sein, ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, die Zukunft ihres Landes selbst mitzugestalten.

Mit der Zusage zusätzlicher drei Millionen Euro verbindet die Bundesregierung damit kurzfristige Hilfe mit einem langfristigen Ansatz: Menschen, die ihr Land im Krieg verteidigt haben, sollen nach ihrem Einsatz neue Perspektiven erhalten und aktiv am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wiederaufbau der Ukraine teilhaben können. «


Quelle: Rede von Bundesaußenminister Johann Wadephul beim Internationalen Veteranenforum am 24. August 2026 in Kyjiw, Bulletin 78-3 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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