Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 08:46 Uhr:

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Bundesregierung: Bundespräsident eröffnet neuen Amtssitz mit Konzertabend für Kultur und Begegnung

Mit einem Konzertabend hat Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier den neuen Amtssitz am Berliner Spreebogen offiziell eröffnet. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung des Gebäudes als offenen Ort für Kultur, gesellschaftlichen Dialog und demokratische Begegnungen. Musik verstand er dabei als Brücke zwischen Menschen, Generationen und Kulturen.

» Der neue Amtssitz des Bundespräsidenten am Berliner Spreebogen hat seine kulturelle Premiere erlebt. Bei einem festlichen Konzertabend begrüßte Dr. Frank-Walter Steinmeier Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft und beschrieb das Gebäude als einen Ort, der Offenheit, Austausch und demokratisches Miteinander fördern soll.

Der Bundespräsident erinnerte dabei an den Abschied von Schloss Bellevue, der mit vielen Erinnerungen verbunden gewesen sei. Zugleich bezeichnete er das neue Gebäude als gelungenen Neuanfang. Der moderne Bau strahle eine zurückhaltende Würde aus und biete den passenden Rahmen für kulturelle und republikanische Veranstaltungen.

Nach den Worten des Staatsoberhauptes soll der Amtssitz auch künftig ein offenes Haus der Begegnung bleiben. Bereits wenige Tage zuvor war das Gebäude mit der Diskussionsveranstaltung „Zuhause in Deutschland. Wie wir miteinander leben“ eröffnet worden. Das Konzert knüpfte nach seinen Worten an diesen Gedanken an und unterstrich die Rolle des Hauses als Ort der Kultur und des gesellschaftlichen Dialogs.

Musik als verbindende Sprache

Im Mittelpunkt des Abends stand die Musik als Ausdruck kultureller Vielfalt. Frank-Walter Steinmeier hob hervor, dass Musik Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Alter miteinander verbinden könne. Sie sei ein „lebendiges Gespräch ohne Worte“ und ermögliche Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg.

Das Programm spiegelte diese Vielfalt wider. Den Auftakt machte das Projekt „Hangarmusik“, in dem geflüchtete Kinder und Jugendliche klassische Orchestermusik erlernen. Es folgten Beiträge von Studierenden des renommierten Jazz-Instituts Berlin, an dem junge Musikerinnen und Musiker aus zahlreichen Ländern studieren. Den Abschluss bildeten Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie mit einem Werk des österreichischen Komponisten Friedrich Gulda.

Plädoyer für kulturelle Teilhabe und musikalische Bildung

Der Bundespräsident nutzte die Eröffnung zugleich für ein Plädoyer für kulturelle Teilhabe. Kultur dürfe nicht als exklusiver Bereich verstanden werden, sondern müsse möglichst vielen Menschen zugänglich sein. Dabei hob er die besondere Bedeutung musikalischer Bildung hervor. Ob in Schulen, Vereinen, Orchestern oder Musikschulen – Musik könne junge Menschen fördern und ihnen neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen.

Mit dem Konzertabend wurde der neue Amtssitz erstmals als kultureller Veranstaltungsort genutzt. Nach Vorstellung des Bundespräsidenten soll das Haus am Spreebogen künftig nicht nur Sitz des Staatsoberhauptes sein, sondern auch ein Ort, an dem Kultur, gesellschaftliche Debatten und demokratische Begegnungen zusammenkommen. «


Quelle: Rede von Dr. Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung des neuen Amtssitzes am Spreebogen mit einem Konzertabend am 28. August 2026 in Berlin, Bulletin 79-2 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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