Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 20:08 Uhr:

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Bundesregierung: Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs: Baubeginn für 2027 geplant

Zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer an die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Besatzung erinnert. Zugleich verwies er auf die geplante Errichtung des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Denkmals für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs, deren Umsetzung ab 2027 beginnen soll.

» 87 Jahre nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 soll in Berlin ein dauerhafter Ort des Gedenkens an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs entstehen. Anlässlich des historischen Jahrestages erinnerte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer an das Leid, das die nationalsozialistische Aggression und die anschließende deutsche Besatzung über Polen gebracht haben.

Nach den Planungen des Deutschen Bundestages wird im Zentrum der Hauptstadt ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung in Polen von 1939 bis 1945 errichtet. Der Bau soll nach Angaben des Kulturstaatsministers ab dem Jahr 2027 beginnen. Zurzeit läuft ein Gestaltungswettbewerb, über dessen Siegerentwurf eine Jury im Dezember 2026 entscheiden soll.

Wolfram Weimer betonte, dass die Erinnerung an die Millionen Menschen, die ermordet, vertrieben oder ihrer Heimat beraubt wurden, eine bleibende Verpflichtung Deutschlands sei. Eine lebendige Erinnerungskultur und die konsequente Aufarbeitung der deutschen Verbrechen seien notwendig, um aus der Geschichte zu lernen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Als Standort für das Denkmal ist das Gelände der ehemaligen Kroll-Oper vorgesehen. Der Ort befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bundeskanzleramts und des Deutschen Bundestages und besitzt damit eine herausgehobene symbolische Bedeutung im politischen Zentrum Deutschlands.

Bereits im Juni 2025 war dort ein temporärer Gedenkort für die Opfer der deutschen Besatzung Polens eröffnet worden. Die Initiative dafür ging vom Deutschen Polen-Institut aus. Bei der Übergabe des Erinnerungsortes war auch Wolfram Weimer anwesend.

Mit dem künftigen Denkmal soll ein dauerhaft sichtbarer Erinnerungsort entstehen, der an die Folgen des deutschen Angriffskrieges gegen Polen erinnert und das Gedenken an die Opfer fest im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt verankert. «


Quelle: Pressemitteilung BKM-83 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom 1. September 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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