Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 13:13 Uhr:

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Bundesregierung: Mehr als 2.500 Unterstützer für das Bauhaus-Manifest

Die Unterstützung für das Bauhaus-Manifest 2026 wächst weiter. Inzwischen haben sich mehr als 2.500 Menschen aus Kultur, Wissenschaft, Handwerk, Design und Architektur der Initiative angeschlossen. Angesichts des steigenden Interesses wird nun auch eine englischsprachige Fassung des Manifests vorbereitet.

» Das Bauhaus-Manifest 2026 stößt weiterhin auf große Resonanz. Nach Angaben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien haben inzwischen mehr als 2.500 Kulturschaffende, Wissenschaftler, Handwerker, Designer und Architekten ihre Unterstützung erklärt. Hinzu kommen zahlreiche Institutionen, prominente Persönlichkeiten und viele Privatpersonen.

Die Initiative war Ende August auf Anregung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gestartet worden. Ziel ist es, ein deutliches Zeichen für die Grundwerte des historischen Bauhauses und deren Bedeutung für die Gegenwart zu setzen.

Wolfram Weimer wertete die wachsende Zahl der Unterstützer als Beleg für die anhaltende Aktualität der Bauhaus-Ideen. Jede Unterschrift stehe für Kunstfreiheit, Unabhängigkeit, Offenheit und Innovation. Diese Prinzipien seien auch heute von zentraler Bedeutung und verdienten besonderen Schutz und öffentliche Sichtbarkeit.

Internationale Resonanz wächst

Aufgrund des zunehmenden Interesses aus dem Ausland wird derzeit eine englischsprachige Version des Manifests vorbereitet. Damit soll die Initiative auch international stärker wahrgenommen werden und weitere Unterstützer gewinnen.

Rückhalt erhält das Anliegen zudem aus den Bundesländern. Die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder hatten sich bereits in der sogenannten Dessauer Erklärung ausdrücklich zur Kunstfreiheit und zur Bedeutung des Bauhauses bekannt.

Zusätzliche Unterstützung kommt von den drei Bauhaus-Einrichtungen in Berlin, Dessau und Weimar. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprachen sie sich dafür aus, die Ideen des Bauhauses weiterzuentwickeln, und begrüßten sowohl das Manifest als auch die Positionierung der Länder.

Bauhaus-Jubiläum wirft Schatten voraus

Die Debatte erhält zusätzliche Aufmerksamkeit durch das Bauhaus-Jubiläum. Die berühmte Kunst-, Design- und Architekturschule wurde 1919 in Weimar gegründet, 1926 in Dessau neu eröffnet und 1933 unter dem Druck des nationalsozialistischen Regimes geschlossen. Ihre Wirkungsstätten in Weimar, Dessau und Bernau zählen heute zum UNESCO-Welterbe.

Mit dem Manifest wollen die Initiatoren an dieses Erbe anknüpfen und die Bedeutung von Freiheit, Kreativität und gesellschaftlicher Offenheit betonen. Die Zahl der Unterstützer zeigt nach Einschätzung der Initiatoren, dass diese Werte auch mehr als ein Jahrhundert nach der Gründung des Bauhauses auf breite Zustimmung stoßen.

Wer das Manifest unterstützen möchte, kann sich hier informieren und seine Unterstützung erklären: https://adk.de/bauhaus-manifest-2026 «


Quelle: Pressemitteilung BKM-84 des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vom 2. September 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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