Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 09:12 Uhr:

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Bundesregierung: Olympiasieger Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt

Der zweimalige Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe übernimmt das neu geschaffene Amt des Staatsministers für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählen die deutsche Olympiabewerbung, die Fortführung der Spitzensportreform sowie die Stärkung des Ehrenamts.

» Bundeskanzler Friedrich Merz hat den ehemaligen Spitzenkanuten Ronald Rauhe zum neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt ernannt. Mit der Personalentscheidung wolle die Bundesregierung die Bedeutung von Sport und bürgerschaftlichem Engagement stärker hervorheben und beide Themen direkt im Bundeskanzleramt verankern.

Der neue Staatsminister bringt umfangreiche Erfahrungen aus dem Leistungssport mit. Während seiner aktiven Karriere gewann Ronald Rauhe insgesamt fünf olympische Medaillen, darunter zwei olympische Goldmedaillen, sowie zahlreiche Titel bei Welt- und Europameisterschaften. Auch nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn blieb er in sportpolitischen Gremien und Interessenvertretungen aktiv.

Olympiabewerbung als zentrale Aufgabe

Eine der ersten großen Herausforderungen wird die geplante deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele sein. Die Entscheidung darüber, welche deutsche Region ins Rennen gehen soll, steht nach Angaben des Bundeskanzlers unmittelbar bevor. Anschließend wolle sich die Bundesregierung geschlossen für die Bewerbung einsetzen. Friedrich Merz setzt dabei auf die Unterstützung und Erfahrung des neuen Staatsministers.

Ronald Rauhe kündigte an, die Bewerbung mit voller Kraft voranzutreiben. Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland könnten dazu beitragen, junge Menschen für den Sport zu begeistern und eine neue Generation von Athletinnen und Athleten zu inspirieren.

Spitzensportreform soll fortgesetzt werden

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Fortführung der bereits angestoßenen Spitzensportreform sein. Ziel sei es, den Athletinnen und Athleten bessere Rahmenbedingungen zu bieten und Deutschland wieder zu einer der erfolgreichsten Sportnationen der Welt zu machen. Leistungsfähigkeit entstehe nur dort, wo Sportlerinnen und Sportler, Trainer sowie Verbände auf verlässliche Strukturen bauen könnten, betonte der neue Staatsminister.

Ehrenamt stärker fördern

Neben dem Sport übernimmt Ronald Rauhe auch die Verantwortung für die Ehrenamtspolitik der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz verwies auf die Millionen Menschen, die sich in Sportvereinen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder im sozialen Bereich engagieren. Sie sollten künftig einen direkten Ansprechpartner im Bundeskanzleramt haben.

Der neue Staatsminister sprach diesen Menschen ausdrücklich seine Anerkennung aus. Ehrenamtlich Engagierte verdienten weniger bürokratische Hürden, mehr Unterstützung und eine stärkere gesellschaftliche Wertschätzung. Nach seinen Worten seien Sport und Ehrenamt wichtige Säulen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Mit der Berufung von Ronald Rauhe setzt die Bundesregierung auf eine Persönlichkeit, die sowohl den Spitzensport als auch die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements aus eigener Erfahrung kennt. Beide Bereiche sollen künftig stärker in den politischen Fokus rücken. «


Quelle: Pressestatement von Bundeskanzler Friedrich Merz und Staatsminister Ronald Rauhe zur Vorstellung des neuen Staatsministers für Sport und Ehrenamt, 5. September 2026 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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