Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 19:43 Uhr:

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Bundesregierung: IFA 2026: Wildberger fordert mehr Tempo für Innovation, KI und digitale Souveränität

Bei der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin hat Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger für mehr Innovationskraft, schnellere Skalierung von Technologien und eine stärkere digitale Souveränität Europas geworben. Künstliche Intelligenz, Robotik und weniger Bürokratie seien entscheidende Voraussetzungen, um Deutschland und Europa als Technologie- und Industriestandorte zu stärken.

» Die Zukunft der Technologie wird nach Ansicht von Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger nicht allein durch Forschung und Ideen entschieden, sondern vor allem durch die Fähigkeit, Innovationen schnell in marktfähige Produkte umzusetzen. Bei der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2026 in Berlin betonte der Minister die Bedeutung von Geschwindigkeit, Investitionen und unternehmerischem Mut für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas.

Die IFA sei ein Schaufenster dafür, wie schnell sich Technologie entwickle. Besonders hervor hob Wildberger die Innovationskraft deutscher Unternehmen, die mit modernen, nachhaltigen und technisch anspruchsvollen Produkten auf internationalen Märkten erfolgreich seien. Gleichzeitig werde deutlich, mit welchem Tempo neue Wettbewerber weltweit agierten.

Künstliche Intelligenz verändert Produkte grundlegend

Nach Auffassung des Ministers verändert Künstliche Intelligenz den Charakter technischer Produkte grundlegend. Moderne Geräte seien längst nicht mehr fertig entwickelt, wenn sie das Werk verlassen. Updates, neue Funktionen und lernfähige Systeme gehörten inzwischen zum Alltag. Dadurch verschiebe sich auch der Wettbewerb: Entscheidend sei nicht nur die Entwicklung eines Produkts, sondern die Fähigkeit, es kontinuierlich zu verbessern.

Dennoch stehe für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht die Technologie selbst im Mittelpunkt. Entscheidend seien Nutzen, Zeitersparnis, Komfort, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Gute Technologie zeichne sich dadurch aus, dass ihre Komplexität im Hintergrund bleibe und ihre Vorteile unmittelbar spürbar würden.

Große Chancen durch Robotik und intelligente Systeme

Ein weiteres Zukunftsfeld sieht Wildberger in der Robotik. Diese beginne nicht erst bei menschenähnlichen Robotern, sondern umfasse bereits zahlreiche intelligente Systeme, die beispielsweise reinigen, transportieren, produzieren oder pflegerische Aufgaben unterstützen.

Gerade hier verfüge Deutschland über besondere Stärken. Bereiche wie Maschinenbau, Sensorik, Automatisierungstechnik und industrielle Fertigung könnten mit Künstlicher Intelligenz kombiniert werden, um neue Wachstumschancen zu erschließen. Voraussetzung sei jedoch, dass Innovationen nicht nur entwickelt, sondern auch in großem Maßstab produziert und vermarktet würden.

Staat soll Innovation erleichtern

Der Bundesminister sieht auch den Staat in der Verantwortung. Dieser müsse Freiräume schaffen, Genehmigungen beschleunigen und die notwendige Infrastruktur bereitstellen.

Nach Angaben Wildbergers hat die Bundesregierung seit Ende 2025 bereits 43 Maßnahmen zum Bürokratieabbau umgesetzt, die Unternehmen jährlich um mehr als zehn Milliarden Euro entlasten sollen. Als nächstes großes Vorhaben bezeichnete er das geplante Berichtsentlastungsgesetz, das zahlreiche Dokumentations- und Berichtspflichten abschaffen soll.

Auch bei Infrastruktur- und Genehmigungsverfahren setzt die Bundesregierung auf Digitalisierung. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen langwierige Verfahren künftig deutlich schneller abgewickelt werden. Zudem plant die Bundesregierung, die Rechenkapazität in Deutschland bis 2030 zu verdoppeln und die verfügbare KI-Rechenleistung zu vervierfachen.

Rekord bei Unternehmensgründungen

Optimistisch zeigte sich der Minister mit Blick auf die Innovationsdynamik in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2026 seien mehr als 3.000 Neugründungen registriert worden – ein neuer Höchstwert. Besonders KI-getriebene Start-ups sorgten für neue Impulse.

Um diesen Trend zu verstärken, müssten Genehmigungsverfahren weiter vereinfacht, europäische Regeln praxisnäher gestaltet und mehr privates Kapital für Wachstumsfinanzierungen mobilisiert werden. Ziel sei es, Europa wieder stärker als Standort für die Entwicklung, Produktion und Skalierung neuer Technologien zu etablieren.

Mit ihrem diesjährigen Motto „The Future is Now“ sei die IFA der ideale Ort für diese Diskussion, betonte Wildberger. Hersteller, Start-ups, Handel und Verbraucher kämen hier zusammen und machten sichtbar, wie technologische Innovationen den Alltag und die Wirtschaft verändern. «


Quelle: Rede von Dr. Karsten Wildberger bei der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2026 am 4. September 2026 in Berlin, Bulletin 80-2 / Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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